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env(1)

ksh(1)

set(1)

sh(1)

export(1)                                                         export(1)

NAME
     export - Shell-Variablen exportieren

SYNTAX
     export [name ...]

BESCHREIBUNG
     Das in die Shell sh(1) bzw. ksh(1) eingebaute Kommando export expor-
     tiert die angegebene Shell-Variable. Jedes Kommando kennt dann den
     Namen dieser Variablen und kann auf ihren Wert zugreifen.

     Wenn Sie export ohne Argumente aufrufen, schreibt export die Namen
     aller Shell-Variablen auf die Standardausgabe, die in der aktuellen
     Shell exportiert wurden.

     Wenn Sie die Shell beenden, in der Sie Variablen definiert und expor-
     tiert haben, sind diese Variablen wieder gelöscht. Deshalb sollten Sie
     häufig verwendete Variablen in Ihrer Datei $HOME/.profile definieren
     und exportieren.

     Stellungsparameter und Shell-Funktionen können nicht exportiert wer-
     den. Einige Standard-Variablen der Shell sind auch in Subshells ver-
     fügbar, ohne exportiert worden zu sein. Dazu gehören z. B. HOME, IFS,
     PATH, PS1, PS2 usw. Wenn Sie einer dieser Variablen einen anderen Wert
     zuweisen und der geänderte Wert auch in jeder Subshell gelten soll,
     dann müssen Sie diese Variable exportieren. Sonst gilt in jeder Sub-
     shell wieder der Standardwert.

     Das eingebaute Shell-Kommando set(1) gibt alle Variablen mit ihrem
     jeweiligen Wert aus, die in der aktuellen Shell definiert sind, also
     auch solche, die Sie nicht exportiert haben.

     Das Kommando env(1) gibt die Namen und Werte aller Shell-Variablen
     aus, die an jedes aufgerufene Kommando und jede Subshell weiterge-
     reicht werden. Variablen wie IFS, MAILCHECK, PATH, PS1 und PS2 sind in
     dieser Ausgabe nur enthalten, wenn sie mit export exportiert wurden.

ARGUMENTE
     Die Korn-Shell ksh unterstützt zusätzliche Optionen, außerdem kann den
     Variablen beim Export ein Wert zugewiesen werden siehe ksh(1)].

     name   Name der Shell-Variablen, die Sie exportieren wollen. Sie kön-
            nen dieser Variablen auch erst nach dem Aufruf von export einen
            Wert zuweisen.

            Sie können beliebig viele Shell-Variablen angeben, jeweils
            getrennt durch ein Leerzeichen.








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export(1)                                                         export(1)

            name nicht angegeben:

            export schreibt die Namen aller Shell-Variablen auf die Stan-
            dardausgabe, die in der aktuellen Shell exportiert wurden. Die
            Ausgabe hat folgende Form:

            export name

            bzw. für die Korn-Shell ksh:

            name = wert

            oder, falls die Option -p gesetzt ist:

            export name = wert

INTERNATIONALE UMGEBUNG
     Die Umgebungsvariable LCMESSAGES bestimmt die Sprache der Meldungs-
     texte. Wenn LCMESSAGES nicht oder als leere Zeichenkette definiert
     ist, wird der Wert von LANG als Standardwert herangezogen. Ist auch
     LANG nicht oder als leere Zeichenkette definiert, verhält sich das
     System so, als wäre es nicht internationalisiert.

BEISPIELE
     Die Shell-Prozedur editor soll den Wert der Variablen EDITOR ausgeben.
     Die Prozedur hat folgenden Inhalt:

     : Aufruf mit sh editor
     echo EDITOR: $EDITOR

     Der folgende Bildschirmdialog soll zeigen, warum die Shell-Variable
     EDITOR exportiert werden muß:

     $ export
     export HOME
     export PATH
     export PS1
     $ EDITOR=vi
     $ sh editor
     EDITOR:
     $ export EDITOR
     $ export
     export HOME
     export PATH
     export PS1
     export EDITOR
     $ sh editor
     EDITOR: vi

     Wenn Sie eine Shell-Variable definieren, ist sie nur der aktuellen
     Shell bekannt. Da jede Shell-Prozedur von einer Subshell ausgeführt
     wird, muß eine Variable für Shell-Prozeduren exportiert werden.


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export(1)                                                         export(1)

HINWEISE
     Bei der Verwendung von export können sich Abweichungen im Verhalten
     ergeben, je nachdem, welche Shell benutzt wird. Die möglichen Abwei-
     chungen sind nicht eigens beschrieben.

SIEHE AUCH
     env(1), ksh(1), set(1), sh(1).















































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