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mailalias(1)                                                   mailalias(1)

NAME
     mailalias - Umsetzen von Aliasnamen für Mailadressen

SYNTAX
     mailalias [option ...] name...

BESCHREIBUNG
     Da Adressen für die elektronische Postverwaltung sehr kompliziert auf-
     gebaut sein können, gibt es die Möglichkeit, vereinfachte Aliasnamen
     für komplizierte Adressen einzurichten.

     mailalias hilft Ihnen, zu den vereinfachten Aliasnamen wieder die
     ursprünglichen Postadressen herauszufinden.

     mailalias wird von mail aufgerufen.

OPTIONEN
     Keine Option angegeben:
          mailalias gibt eine Liste von Postadressen aus, die dem angegebe-
          nen Aliasnamen name zugeordnet sind. Die Ausgabe erfolgt auf die
          Standardausgabe.

     -s   (s - silent) Wenn mehrere Adressen gesucht werden, stellt
          mailalias jeder Ausgabezeile den Suchnamen name voran. Mit der
          Option -s unterbleibt diese Voranstellung.

     -v   (v - verbose) mailalias gibt zusätzliche Informationen auf die
          Standardausgabe aus, über die der Benutzer den Ablauf des Pro-
          gramms verfolgen kann.

     name Aliasname eines Postempfängers. Sie können mehrere Namen angeben.

   Arbeitsweise

     mailalias führt die Suche nach den Postadressen in folgenden Schritten
     durch:

     -  Die Datei /var/mail/name wird gesucht. Ist sie vorhanden, wird name
        ausgegeben und mailalias beendet sich.

     -  Die lokale Aliasdatei $HOME/lib/names wird nach passenden Post-
        adressen durchsucht. Wird eine Zeile gefunden, die mit name
        beginnt, so wird der Rest der Zeile ausgegeben, und mailalias been-
        det sich.

     -  Die Aliasdateien des Systems, die in der Datei /etc/mail/namefiles
        aufgelistet sind, werden nach übereinstimmenden Postadressen durch-
        sucht. Wird eine Zeile gefunden, die mit name beginnt, so wird der
        Rest der Zeile ausgegeben, und mailalias beendet sich.






Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

mailalias(1)                                                   mailalias(1)

        Standardmäßig enthält die Systemdatei /etc/mail/namefiles den Pfad
        /etc/mail/lists und die Datei /etc/mail/names.

        Falls der angegebene Pfad ein Verzeichnis dir beschreibt, so sucht
        mailalias nach einer Datei namens dir/name.

     -  Falls in den bisherigen Schritten keine Postadressen gefunden wur-
        den (wenn Sie sich zum Beispiel beim Aliasnamen vertippt haben oder
        der Aliasname nicht existiert), so gibt mailalias den eingegebenen
        Aliasnamen name aus und beendet sich.

   Format der Aliasdateien

     Die Aliasdateien sind aus Zeilen mit folgendem Format aufgebaut:

     aliasname     liste-von-adressen

     Die einzelnen Adressen werden durch Leerzeichen oder Tabulatoren
     voneinander getrennt. Fortsetzungszeilen werden mit einem Gegenschräg-
     strich \ am Ende der Zeile gekennzeichnet. Kommentarzeilen beginnen
     mit einem Nummernzeichen #.

BEISPIELE
     Beispiel 1

     Zum Aliasnamen huber soll die ursprüngliche Postadresse herausgefunden
     werden:

     $ mailalias huber
     erwin@qm2holger

     Beispiel 2

     Zum Aliasnamen huber soll die ursprüngliche Postadresse herausgefunden
     werden. Der Benutzer soll dabei den Ablauf des Programms mitverfolgen
     können:

     $ mailalias -v huber
     translatename(huber, /etc/mail/lists /etc/mail/names , )
     lookup(huber, /home3/gast/lib/names, )
     lookup(huber, /etc/mail/lists, )
     lookup(huber, /etc/mail/names, )
     erwin@qm2holger

DATEIEN
     $HOME/lib/names
          Datei mit privaten Aliasnamen.

     /etc/mail/namefiles
          Liste von Dateien, die durchsucht werden sollen.




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mailalias(1)                                                   mailalias(1)

     /etc/mail/names
          Datei, die prinzipiell durchsucht wird.

SIEHE AUCH
     mail(1), uucp(1), smtp(1M), smtpd(1M), smtpqer(1M), smtpsched(1M),
     tosmtp(1M).
















































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