pathconv(1F) (Form and Menu Language Interpreter) pathconv(1F)
NAME
pathconv - FMLI-Kriterien für Dateinamen suchen
SYNTAX
pathconv [-f] [-v alias]
pathconv [-t] [-l] [-nnum] [-v string]
BESCHREIBUNG
Die Funktion pathconv setzt einen Alias in seinen Pfadnamen um. Stan-
dardmäßig wird als Alias eine Zeichenkette von stdin verwendet.
OPTIONEN
-f Wenn -f angegeben wird, wird der gesamte Pfad zurückgegeben.
Dies ist der Standardwert.
-t Wenn -t angegeben wird, schneidet pathconv einen in string
angegebenen Pfadnamen auf ein Format ab, das für die Anzeige
als Fenstertitel geeignet ist. Dieses Format ist eine gekürzte
Version des vollständigen Pfadnamens. Es wird erstellt, indem
Pfadkomponenten aus der Zeichenkettenmitte gelöscht werden,
bis weniger als DISPLAYW - 6 Zeichen vorhanden sind, und
anschließend Auslassungszeichen (...) zwischen den verbleiben-
den Teilen eingefügt werden. Auslassungszeichen werden auch
verwendet, um (falls erforderlich) die Abschneidung am Ende
der Zeichenketten anzuzeigen, außer wenn die Option -l angege-
ben ist.
-l Wenn -l angegeben wird, werden < und > anstelle der
Auslassungszeichen (...) verwendet, um die Abschnei-
dung an den Enden der Zeichenkette zu kennzeichnen,
die von der Option -t erzeugt wurde. Mit -l kann auch
die längste mögliche Zeichenkette angezeigt werden,
und die Benutzer werden weiterhin über die Abschnei-
dung informiert.
-nnum Wenn -n angegeben wird, ist num die maximale Länge der
von der Option -t erzeugten Zeichenkette (in Zeichen).
Das Argument num kann eine beliebige Ganzzahl von 1
bis 255 sein.
-v arg Wenn die Option -v verwendet wird, kann alias oder string beim
Aufruf von pathconv angegeben werden. Das Argument alias muß
ein Alias sein, der in der beim Aufruf von fmli angegebenenen
Datei aliasfile definiert wurde. Das Argument string kann nur
zusammen mit der Option -t verwendet werden und muß ein Pfad-
name sein.
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pathconv(1F) (Form and Menu Language Interpreter) pathconv(1F)
BEISPIELE
Der folgende Menüdeskriptor verwendet beispielsweise pathconv, um den
Menütitel zu erstellen. Er sucht in der beim Aufruf von fmli angegebe-
nen aliasfile nach MYPATH:
menu=`pathconv -v MYPATH/ls`
.
.
.
In aliasfile befindet sich eine Zeile, die MYPATH definiert. Zum Bei-
spiel: MYPATH=$HOME/bin:/usr/bin.
Der folgende Menüdeskriptor übernimmt alias von stdin.
menu=`echo MYPATH/ls | pathconv`
.
.
.
SIEHE AUCH
fmli(1).
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