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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

NAME
     lpforms - Formulare verwalten, die mit dem LP-Druckdienst verwendet
     werden

SYNTAX
     lpforms -f formname options

     lpforms -f formname -A alerttype [-Q minutes] [-W requests]

BESCHREIBUNG
     Mit dem Kommando lpforms wird die Verwendung von Formularvordrucken,
     wie z. B. Briefpapier mit Briefkopf, beim LP-Druckdienst verwaltet.
     Ein Formular wird durch seinen Formularnamen (formname) angegeben.
     Ein Benutzer kann ein Formular angeben, wenn er einen Druckauftrag
     anstößt [siehe lp(1)]. Anstelle von formname kann auch das Argument
     all in einer der beiden oben aufgeführten Kommandozeilen angegeben
     werden. Mit der ersten Kommandozeile kann der Systemverwalter Formu-
     lare hinzufügen, ändern oder löschen sowie die Attribute eines bereits
     vorhandenen Formulars auflisten und den Zugriff auf bestimmte Formu-
     lare gewähren bzw. verweigern. Mit der zweiten Kommandozeile wird die
     Methode definiert, mit der der Verwalter benachrichtigt wird, wenn das
     Formular formname auf einem Drucker benötigt wird.

OPTIONEN
     Bei der ersten Form der lpforms-Kommandozeile muß eine der folgenden
     Optionen benutzt werden:

     -F pathname    Hiermit wird das Formular formname entsprechend den
                    Angaben in pathname hinzugefügt oder geändert.

     -              Hiermit wird das Formular formname entsprechend den
                    Angaben in der Standardeingabe hinzugefügt oder geän-
                    dert.

     -x             Hiermit wird das Formular formname gelöscht. (Diese
                    Option muß getrennt benutzt werden; sie kann nicht
                    zusammen mit anderen Optionen verwendet werden.)

     -l             Hiermit werden die Attribute des Formulars formname
                    aufgelistet.

   Formulare hinzufügen oder ändern
     Mit der Option -F pathname wird das neue Formular formname zum LP-
     Druckdienst hinzugefügt bzw. werden die Attribute eines bereits vor-
     handenen Formulars geändert. Die Formularbeschreibung wird aus dem
     Pfadnamen pathname entnommen, sofern die Option -F angegeben ist. Ist
     dagegen die Option "-" angegeben, wird die Beschreibung aus der Stan-
     dardeingabe entnommen. Bei der Definition oder Änderung eines Formu-
     lars muß eine dieser beiden Optionen angegeben sein. pathname ist der
     Pfadname einer Datei, die die folgenden Informationen über das Formu-
     lar (bzw. Teile davon) enthält:




Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

          Page length: scaled-decimal-number1
          Page width: scaled-decimal-number2
          Number of pages: integer
          Line pitch: scaled-decimal-number3
          Character pitch: scaled-decimal-number4
          Character set choice: character-set/print-wheel
          [mandatory]
          Ribbon color: ribbon-color
          Comment: comment
          Alignment pattern: [content-type] content

     Der Begriff "scaled-decimal-number" (skalierte Dezimalzahl) bezieht
     sich auf eine nichtnegative Zahl, die als Größenangabe verwendet wird.
     Die zugehörige Einheit wird durch einen unmittelbar der Zahl nachge-
     stellten Buchstaben dargestellt. Beim LP-Druckdienst können drei Typen
     von skalierten Dezimalzahlen verwendet werden: Zahlen für Größenanga-
     ben in Zentimetern (sie sind mit einem nachgestellten c gekennzeich-
     net); Zahlen für Größenangaben in Zoll (sie sind mit einem nachge-
     stellten i gekennzeichnet); und Zahlen, die Größenangaben in einer
     anderen geeigneten Einheit darstellen (sie haben keinen nachgestellten
     Buchstaben). Dabei kann es sich um die Einheiten Zeilen, Zeichen, Zei-
     len pro Zoll oder Zeichen pro Zoll handeln.

     Die oben aufgeführten Zeilen können bis auf die letzten beiden in
     jeder beliebigen Reihenfolge auftreten. Die Zeilen mit Comment: und
     comment müssen nacheinander stehen, können aber vor den anderen Zeilen
     stehen. Außerdem müssen die Zeile für das Justierungsmuster (Alignment
     pattern:) und das Element für den Inhalt (content) nacheinander am
     Ende der Datei auftreten. Außerdem darf das Element comment keine
     Zeile enthalten, die mit einem der oben genannten Schlüsselausdrücke
     beginnt, es sei denn dem Schlüsselausdruck ist ein ">"-Zeichen voran-
     gestellt. Wird ein ">"-Zeichen am Anfang eines Kommentars (comment)
     gefunden, wird es gelöscht, wenn der Kommentar angezeigt wird. Bei
     Schlüsselausdrücken wird Groß- und Kleinschreibung genau gleich behan-
     delt.

     Wird dieses Kommando aufgerufen, so wird das unter formname angege-
     bene Formular zu der Formularliste hinzugefügt. Existiert das Formular
     bereits, wird seine Beschreibung mit den neu eingegebenen Informatio-
     nen aktualisiert. Sobald das Formular hinzugefügt ist, kann es in
     einem Druckauftrag verwendet werden, es sei denn der Zugriff auf das
     Formular wurde, wie unter der Option -u beschrieben, eingeschränkt.
     Die Verwendung eines Formulars kann auch auf bestimmte Drucker
     beschränkt werden.

     Im folgenden werden die einzelnen Formularattribute beschrieben:

     Page length und Page Width
          (Seitenlänge und -breite) Bevor der Inhalt eines Druckauftrags,
          der dieses Formular benötigt, ausgedruckt wird, initialisiert das
          generische Schnittstellenprogramm des LP-Druckdienstes den physi-
          schen Drucker, so daß er Seiten mit einer Länge von


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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

          scaled-decimal-number1 und einer Breite von
          scaled-decimal-number2 unterstützt. Als Zugang zur Datenbasis
          terminfo dient der Druckertyp.

          Die Seitenlänge und -breite werden auch nach Möglichkeit an jeden
          Filter übergeben, der bei einem Auftrag für dieses Formular ver-
          wendet wird.

     Number of pages
          (Seitenzahl) Bei jeder Ausgabe des Justierungsmusters versucht
          der LP-Druckdienst, den Inhalt content auf ein Blatt zu beschrän-
          ken, indem er, wenn möglich, jedem Filter den Seitenbereich
          1-integer übergibt.

     Line pitch und Character pitch
          (Zeilen- und Zeichenabstand) Bevor der Inhalt eines Druckauf-
          trags, der dieses Formular benötigt, ausgedruckt wird, initiali-
          sieren die Schnittstellenprogramme des LP-Druckdienstes den phy-
          sischen Drucker, so daß er den entsprechenden Zeilen- und Zei-
          chenabstand unterstützt. Als Zugang zur Datenbasis terminfo dient
          der Druckertyp. Der Zeilen- und Zeichenabstand wird auch nach
          Möglichkeit an jeden Filter übergeben, der bei einem Auftrag für
          dieses Formular verwendet wird. scaled-decimal-number3 ist eine
          Angabe für die Einheit Zeilen pro Zentimeter, wenn der Buchstabe
          c angehängt ist, ansonsten für die Einheit Zeilen pro Zoll;
          scaled-decimal-number4 ist eine Angabe für die Einheit Zeichen
          pro Zentimeter, wenn der Buchstabe c angehängt ist, ansonsten für
          die Einheit Zeichen pro Zoll. Der Zeichenabstand kann auch als
          elite (12 Zeichen pro Zoll), pica (10 Zeichen pro Zoll) oder
          compressed (so viele Zeichen pro Zoll wie möglich) angegeben wer-
          den.

     Character set choice
          (Auswahl des Zeichensatzes) Wenn der LP-Druckdienst einen Verwal-
          ter dazu auffordert, dieses Formular zu aktivieren, so meldet er
          auch, daß gegebenenfalls bei den entsprechenden Druckern das
          Typenrad print-wheel einzulegen ist. Soll das Formular auf einem
          Drucker ausgegeben werden, der statt über Typenräder über wähl-
          bzw. ladbare Zeichensätze verfügt, wählen bzw. laden die Schnitt-
          stellenprogramme des LP-Druckdienstes automatisch den richtigen
          Zeichensatz. Ist mandatory (verbindlich) angegeben, darf der
          Benutzer keinen anderen Zeichensatz für das Formular auswählen;
          fehlt diese Angabe, wird der betreffende Zeichensatz bzw. das
          betreffende Typenrad nur als Vorschlag und Standardangabe angese-
          hen.

     Ribbon color
          (Farbbandfarbe) Wenn der LP-Druckdienst einen Verwalter dazu auf-
          fordert, dieses Formular zu aktivieren, meldet er auch, daß ein
          Farbband mit der Farbe ribbon-color verwendet werden soll.




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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

     Comment
          Der LP-Druckdienst gibt den Kommentar comment unverändert aus,
          wenn ein Benutzer Fragen zu diesem Formular stellt [siehe
          lpstat(1)].

     Alignment pattern
          (Justierungsmuster) Beim Aktivieren dieses Formulars kann der
          Verwalter den Inhalt content mehrmals ausdrucken lassen. Dies
          hilft ihm, den Formularvordruck korrekt auszurichten. Mit der
          optionalen Angabe content-type wird der Typ des Druckers defi-
          niert, für den der Inhalt content generiert wurde. Ist content-
          type nicht angegeben, wird standardmäßig simple verwendet. Beach-
          ten Sie, daß der Inhalt content wie eingegeben gespeichert wird
          und nur vom Benutzer lp gelesen werden kann.

     Wird ein bereits vorhandenes Formular geändert, bleiben die Werte der
     Elemente erhalten, für die keine Angaben gemacht wurden. Wird ein
     neues Formular mit diesem Kommando hinzugefügt, gelten für fehlende
     Angaben die folgenden Standardwerte:

          Page Length: 66
          Page Width: 80
          Number of Pages: 1
          Line Pitch: 6
          Character Pitch: 10
          Character Set Choice: any
          Ribbon Color: any

   Formulare löschen
     Mit der Option -x wird das Formular formname aus dem LP-Druckdienst
     entfernt.

   Formular-Attribute auflisten
     Mit der Option -l können die Attribute des bereits vorhandenen Formu-
     lars formname aufgelistet werden. Die Attribute in der Liste sind
     unter Formulare hinzufügen oder ändern beschrieben. Da das Justie-
     rungsmuster unter Umständen vertraulich ist, darf nur der Systemver-
     walter das Formular mit diesem Kommando untersuchen. Die nicht ver-
     traulichen Teile der Formularbeschreibung können von gewöhnlichen
     Benutzern mit dem Kommando lpstat untersucht werden.

   Zugriff auf ein Formular gewähren oder verweigern
     Mit der Option -u allow:login-ID-list oder mit der Option
     -u deny:login-ID-list können Sie bestimmen, welche Benutzer bei einem
     Druckauftrag ein bestimmtes Formular angeben dürfen. Diese Option kann
     zusammen mit der Option -F bzw. "-" benutzt werden, die unter Formu-
     lare hinzufügen oder ändern weiter oben beschrieben sind.

     Das Argument login-ID-list, das eine Liste mit Anmeldenummern bezeich-
     net, kann die folgenden Kombinationen enthalten:




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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

          login-ID        Ein Benutzer eines beliebigen Systems

          systemname!login-ID
                          Ein Benutzer des Systems systemname

          systemname!all Alle Benutzer des Systems systemname

          all!login-ID    Ein Benutzer aller Systeme

          all             Alle Benutzer aller Systeme

     Der LP-Druckdienst führt für jedes Formular zwei Benutzerlisten: eine
     Liste mit erlaubten Benutzern ("allow-list") und eine mit unzulässigen
     Benutzern ("deny-list") für das Formular. Wird die Option -u allow
     angegeben, so werden die aufgelisteten Benutzer zu der Liste der
     erlaubten Benutzer hinzugefügt und von der Liste der unzulässigen
     Benutzer gestrichen. Wird die Option -u deny angegeben, so werden die
     aufgelisteten Benutzer zu der Liste der unzulässigen Benutzer hinzuge-
     fügt und von der Liste der erlaubten Benutzer gestrichen. (Beide For-
     men der Option -u können zusammen mit der Option -F bzw. - aufgerufen
     werden.)

     Ist die Liste der erlaubten Benutzer nicht leer, dürfen nur die Benut-
     zer aus dieser Liste das Formular benutzen, ganz gleich welche Benut-
     zer in der Liste der unzulässigen Benutzer erscheinen. Ist die Liste
     der erlaubten Benutzer leer, die Liste der unzulässigen Benutzer dage-
     gen nicht, können die Benutzer aus der Liste der unzulässigen Benutzer
     das Formular nicht benutzen (aber alle anderen Benutzer dürfen es ver-
     wenden). Es können pauschal alle Benutzer für ein Formular gesperrt
     werden, und zwar mit der Option -u deny:all. Mit -u allow:all können
     alle Benutzer Zugriff auf ein Formular erhalten. (Dies ist die Stan-
     dardeinstellung.)

   Definieren eines Alarmsignals für ein Formular
     Wird die Option -f formname zusammen mit der Option -A alerttype
     verwendet, so wird dadurch ein Alarmsignal definiert, mit dem das For-
     mular mit dem Namen formname angefordert wird, wenn Aufträge dafür in
     der Warteschlange stehen. Wird diese Option zur Ausgabe eines Alarm-
     signals für ein Formular nicht verwendet, so wird für dieses Formular
     kein Signal ausgegeben.

     Die Methode, mit der das Signal gesendet wird, hängt ab vom Wert des
     Arguments alerttype, das zusammen mit der Option -A angegeben wird.
     Es gibt folgende Alarmsignaltypen (alerttypes):

     mail      Sendet die Alarmmeldung über elektronische Post, d. h. mit
               dem Kommando mail, an den Systemverwalter.

     write     Gibt die Meldung mit dem Kommando write an demjenigen Termi-
               nal aus, an dem der Systemverwalter angemeldet ist. Ist der
               Systemverwalter an mehreren Terminals angemeldet, wird eines
               davon willkürlich ausgewählt.


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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

     quiet     Gibt keine Meldungen über den aktuellen Zustand aus. Der
               Systemverwalter kann mit dieser Option die Ausgabe weiterer
               Meldungen über einen ihm bekannten Fehler zeitweilig unter-
               brechen. Sobald das Formular formname eingelegt und
               anschließend wieder entfernt wurde, werden wieder Meldungen
               ausgegeben, wenn die Anzahl der Druckaufträge den mit der
               Option -Q definierten Schwellenwert erreicht.

     none      Es werden solange keine Meldungen gesendet, bis die Option
               -A mit einem anderen Signaltyp (alerttype) angegeben wird.
               (Dabei ist der Signaltyp quiet ausgenommen).

     shell-command
               Ruft das Shell-Kommando shell-command jedesmal dann auf,
               wenn das Alarmsignal gesendet werden muß. Das Shell-Kommando
               kann die Meldung aus der Standardeingabe abrufen. Enthält
               das Kommando Leerzeichen, muß es in Anführungszeichen
               gesetzt werden. Die mail- bzw. write-Werte für diese Option
               entsprechen den Werten mail login-ID bzw. write login-ID,
               wobei login-ID die aktuelle Benutzerkennung des Systemver-
               walters ist. Dies ist die Benutzerkennung der Person, die
               dieses Kommando eingibt, es sei denn, sie hat mit dem Kom-
               mando su zu einer anderen Benutzernummer gewechselt. Wurde
               das Kommando su in dieser Weise benutzt, wird als user-name
               die Benutzerkennung für die neue Benutzernummer benutzt.

     list      Zeigt den Typ des Alarmsignals, das ausgegeben wird, wenn
               ein Formular aktiviert werden soll, in der Standardausgabe
               an. Das Signal selbst wird dabei nicht verändert.

     Folgende Meldung erscheint:

          The form formname needs to be mounted on the printer(s):
          printer (integer1 requests).
          integer2 print requests await this form.
          Use the ribbon-color ribbon.
          Use the print-wheel print wheel, if appropriate.

          [Das Formular formname muß in den (die) Drucker eingelegt werden:
          printer (integer1 Aufträge).
          integer2 Aufträge warten auf dieses Formular.
          Verwenden Sie das Farbband mit der Farbe ribbon-color.
          Gegebenenfalls verwenden Sie das Typenrad print-wheel.]

     Die aufgelisteten Drucker entsprechen denen, die der Systemverwalter
     zuvor zur Verwendung mit diesem Formular definiert hat. Die neben
     jedem Drucker auftretende Ganzzahl integer1 ist die Anzahl der für den
     jeweiligen Drucker akzeptablen Druckaufträge. Die Ganzzahl integer2,
     die nach der Druckerliste angegeben wird, ist die Gesamtzahl der
     Druckaufträge, die darauf warten, daß das Formular eingelegt wird. Sie
     ist niedriger als die Summe der anderen Zahlen, wenn manche Aufträge
     von mehreren Druckern ausgeführt werden können. Die Farbbandfarbe


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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

     ribbon-color und das Typenrad print-wheel entsprechen den jeweiligen
     Angaben in der Formularbeschreibung. Die letzte Zeile der Meldung wird
     immer gesendet, selbst wenn keine der aufgelisteten Drucker Typenräder
     benutzen, denn der Systemverwalter könnte bestimmen, daß das Formular
     auf einem Drucker verwendet wird, der ein Typenrad benötigt.

     Wenn beliebige Farbbänder und Typenräder zulässig sind, lauten die
     Anweisungen:

          Use any ribbon.
          Use any print-wheel.

          [Benutzen Sie ein beliebiges Farbband.
          Benutzen Sie ein beliebiges Typenrad.]

     Ist für formname der Wert any angegeben, so bezieht sich die mit die-
     sem Kommando angegebene Alarmfunktion auf alle Formulare, für die bis-
     her noch kein Signal definiert war. Ist für formname der Wert all
     angegeben, so bezieht sich die mit diesem Kommando angegebene Alarm-
     funktion auf alle Formulare.

     Ist die Option -W nicht angegeben, wird standardmäßig nur eine Meldung
     pro Formularwechsel ausgegeben. Wird die Option -W nicht angegeben,
     entspricht dies der Angabe -W once oder -W 0. Ist unter minutes eine
     Zahl größer als Null angegeben, wird das Alarmsignal in Abständen von
     dieser Anzahl an Minuten ausgegeben.

     Ist die Option -Q ebenfalls angegeben, wird das Alarmsignal ausgege-
     ben, sobald eine bestimmte Anzahl an Druckaufträgen, die das Formular
     benötigen, in der Warteschlange steht. (Diese Anzahl wird durch das
     Argument requests angegeben.) Ist die Option -Q nicht angegeben oder
     hat requests den Wert 1 oder any (beides Standardwerte), wird eine
     Meldung ausgegeben, sobald ein Druckauftrag für das nicht eingelegte
     Formular eingeht.

   Aktuelles Alarmsignal anzeigen
     Mit der Kombination der Optionen -f und -A sowie dem Argument list
     können die Alarmsignaltypen aufgelistet werden, die für das unter
     formname angegebene Formular definiert wurden. Das Signal selbst wird
     dabei nicht verändert. Wenn der Formularname formname vom LP-Druck-
     dienst erkannt wird, wird eine der folgenden Zeilen in die Standardaus-
     gabe geschrieben, und zwar je nach Typ des Signals für das Formular:

     -  When requests requests are queued:
        alert with shell-command every minutes minutes

        [Wenn soviele Aufträge in der Warteschlange stehen, wie in requests
        angegeben ist:

        Alarmsignal wird mit Shell-Kommando shell-command regelmäßig ausge-
        geben, und zwar jeweils nach sovielen Minuten, wie in minutes ange-
        geben ist.]


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lpforms(1M)                                                     lpforms(1M)

     -  When requests requests are queued:
        write to user-name every minutes minutes

        [Wenn soviele Aufträge in der Warteschlange stehen, wie in requests
        angegeben ist:

        Regelmäßig sich wiederholende Meldung an Benutzerkennung user-name,
        und zwar jeweils nach sovielen Minuten, wie in minutes angegeben
        ist.]

     -  When requests requests are queued:
        mail to user-name every minutes minutes

        [Wenn soviele Aufträge in der Warteschlange stehen, wie in requests
        angegeben ist:

        Regelmäßig sich wiederholende Meldung per elektronischer Post an
        Benutzerkennung user-name, und zwar jeweils nach sovielen Minuten,
        wie in minutes angegeben ist.]

     -  No alert

        [Kein Alarmsignal]

     Der Ausdruck every minutes minutes wird durch once (einmal) ersetzt,
     wenn minutes (-W minutes)  gleich 0 ist, d. h. es erfolgt nur einmal
     ein Alarmsignal bzw. nur einmal eine Meldung.

   Aktives Alarmsignal ausschalten
     Mit der Option -A quiet kann die Ausgabe von Meldungen über den aktu-
     ellen Zustand gestoppt werden. Der Systemverwalter kann mit dieser
     Option die Ausgabe weiterer Meldungen über einen ihm bekannten Fehler
     zeitweilig unterbrechen. Sobald das Formular eingelegt und anschlie-
     ßend wieder entfernt wurde, werden wieder Meldungen ausgegeben, wenn
     die Anzahl der Druckaufträge den Schwellenwert requests erreicht hat.

   Definition für ein Alarmsignal löschen
     Es werden nach Angabe der Option -A none solange keine Meldungen
     gesendet, bis die Option -A mit einem anderen Signaltyp (alerttype)
     angegeben wird. Damit kann die Ausgabe weiterer Meldungen dauerhaft
     unterbunden werden, wenn alle vorhandenen Definitionen für Alarmsig-
     nale für das Formular gelöscht werden.

SIEHE AUCH
     lp(1), lpadmin(1M), terminfo(4).









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