Museum

Home

Lab Overview

Retrotechnology Articles

⇒ Online Manual

Media Vault

Software Library

Restoration Projects

Artifacts Sought

Related Articles

dpost(1M)

postdaisy(1M)

postdmd(1M)

postio(1M)

postmd(1M)

postprint(1M)

posttek(1M)

postreverse(1M)            (PostScript-Werkzeuge)           postreverse(1M)

NAME
     postreverse - Reihenfolge der Seiten in einer PostScript-Datei umkeh-
     ren

SYNTAX
     /usr/lib/lp/postscript/postreverse [options] [files]

BESCHREIBUNG
     postreverse kehrt die Reihenfolge der Seiten in Dateien um, die den
     Konventionen für Dateistrukturen von Adobe Version 1.0 oder Version
     2.0 entsprechen, und schreibt die Ergebnisse in die Standardausgabe.
     Es darf nur eine Eingabedatei file angegeben werden. Geben Sie keine
     Eingabedatei an, wird die Standardeingabe gelesen.

OPTIONEN
     -olist Die Seiten drucken, deren Seitennummern in der Liste list
            (durch Kommas getrennt) angegeben sind. Diese Liste enthält
            einzelne Zahlen N im Bereich zwischen N1 - N2. Bei fehlender
            Angabe N1 wird ab der Seite mit der niedrigsten Seitennummer
            gedruckt. Bei fehlender Angabe N2 wird bis zu der Seite mit der
            höchsten Seitennummer gedruckt.

     -r     Die Seiten in der Datei file nicht umkehren.

     -Tdir  dir beim Lesen der Standardeingabe als temporäres Dateiver-
            zeichnis verwenden. Standardmäßig wird dir auf /tmp gesetzt.

     postreverse kann eine begrenzte Klasse von Dateien bearbeiten, die die
     Seitenunabhängigkeit verletzen, vorausgesetzt, alle globalen Defini-
     tionen befinden sich zwischen den Kommentaren %%BeginGlobal und %%End-
     Global. In Dateien, in denen das Ende jeder Seite mit einem Kommentar
     %%EndPage: label ordinal gekennzeichnet ist, kann die Seitenfolge
     ebenfalls umgekehrt werden, vorausgesetzt, die Abschnitte mit dem Pro-
     log und dem Anhang können lokalisiert werden. Kann postreverse den
     Kommentar %%EndProlog oder %%EndSetup nicht finden, wird die komplette
     Datei unverändert in die Standardausgabe kopiert.

     Da globale Definitionen aus einzelnen Seiten herausgezogen und in den
     Prolog gestellt werden, entspricht die Ausgabedatei den Dateistruktur-
     konventionen möglicherweise nur minimal, selbst wenn dies bei der Ein-
     gabedatei nicht der Fall war.

BEISPIELE
     Mit folgendem Kommando wählen Sie die Seiten 1 bis 100 aus der Datei
     file aus und kehren die Reihenfolge der Seiten um:

          postreverse -o1-100 file

     Mit folgendem Kommando drucken Sie auf jeder physischen Seite vier
     logische Seiten und kehren die Reihenfolge der Seiten um:

          postprint -n4 file | postreverse



Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

postreverse(1M)            (PostScript-Werkzeuge)           postreverse(1M)

     Mit folgendem Kommando erzeugen Sie aus der Ausgabedatei, die von
     dpost erzeugt wurde, eine den Konventionen minimal entsprechende
     Datei, ohne die Reihenfolge der Seiten umzukehren:

          dpost file | postreverse -r

DIAGNOSE
     Der Endestatus 0 wird nach der erfolgreichen Bearbeitung von files
     zurückgegeben.

HINWEISE
     Es wurde nicht versucht, Neudefinitionen von globalen Variablen oder
     Prozeduren zu bearbeiten. Wird die Standardeingabe verwendet, wird die
     Eingabedatei file dreimal gelesen, bevor die Reihenfolge der Seiten
     umgekehrt wird.

SIEHE AUCH
     dpost(1M), postdaisy(1M), postdmd(1M), postio(1M), postmd(1M),
     postprint(1M), posttek(1M).



































Seite 2                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

Typewritten Software • bear@typewritten.org • Edmonds, WA 98026